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Praktikum

4_Themen- und Schmuckfotos-Foto TU Dortmund_ Jürgen Huhn  (11)_klein

Praktika – Vorbereitung auf die Berufswelt

Studienbegleitende Berufserfahrung wird immer wichtiger. Den sogenannten „soft skills“ wird von vielen Arbeitgebern mittlerweile oft mehr Bedeutung zugemessen als den spezifischen Fachkenntnissen. Gefragt sind soziale, kommunikative und methodische Kompetenzen: Schlüsselqualifikationen, die u. a. in einem Praktikum erworben werden können. Personalverantwortliche der Firmen suchen gezielt nach den „Schmankerln“ im Lebenslauf, d. h. Praktika, die zeigen, dass der Bewerber sich über sein Fachstudium hinaus engagiert und beruflich orientiert sowie die gewünschten „soft skills“ erworben hat.

Personalleiter betrachten universitäres Wissen häufig als zu theoretisch und praxisfern, Berufserfahrung in Form von Praktika hingegen als „berufsbefähigend“. Bewerber, die während ihres Studiums Praktika absolviert haben, gelten oftmals als qualifizierter als Bewerber ohne Berufserfahrung. Das heißt, ein Bewerber mit guten Noten – mit Berufserfahrung – kann durchaus einem Bewerber mit sehr guten Noten – aber ohne Berufserfahrung – vorgezogen werden.

Das Praktikum als Teil des Studiums

Ein mindestens vierwöchiges „berufsfeld- bzw. studiengangbezogenes Praktikum“ ist Pflichtbestandteil der Bachelorstudiengänge Angewandte Sprachwissenschaften und Angewandte Literatur- und Kulturwissenschaften. Ziel des Praktikums ist es in erster Linie, den Studierenden einen Einblick zu vermitteln in die Struktur, Funktion und Arbeitsweise innerhalb von Institutionen und Organisationen, die für das angestrebte Berufsfeld relevant sind.

Außerdem soll den Studierenden die Möglichkeit gegeben werden, im Studium erworbene theoretische Kenntnisse im Praktikum „praktisch“ anzuwenden. Darüber hinaus kann und soll das Praktikum Einfluss auf die weitere Studiengestaltung sowie auf die spätere Berufsentscheidung nehmen. Das Praktikum sollte nach Möglichkeit in einem Arbeitsfeld absolviert werden, das dem angestrebten Berufsbild entspricht. Für beide Studiengänge sind dies u. a. folgende Bereiche: Bildung und Kultur; Presse, Hörfunk und Fernsehen; Verlagswesen; Öffentlichkeitsarbeit sowie Wissenschaft. Ehemalige Studierende haben bereits in den unterschiedlichsten Bereichen und bei verschiedensten Institutionen und Organisationen – auch im Ausland – Praktika absolviert. Beliebte Praktikumsstellen sind u. a. Tageszeitungen, Rundfunkanstalten, Fernsehsender, Verlage, Pressestellen und Kultureinrichtungen.


Foto: Jürgen Huhn